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Wissen von A-Z:
Atmung Asthmakarriere Berufskrankheit Friseurhandwerk (siehe unter Schadstoffe) Pollen (siehe unter Schadstoffe) Sauerstofftherapie Schimmelpilz (siehe unter Schadstoffe)
Atmung:
Wenn Sie pro Minute 16 x ein- und ausatmen, so sind das bei einer Atemmenge von 200 ml und einer Partikelkonzentration von 30.000 Partikeln (2,5 - 10µ) pro Liter Luft =
8 x 30.000 = 240.000 Partikel/min 240.000 Partikel/min x 60 min = 14.400.000 Partikel/h 14.400.000 Partikel/h x 24 h = 354.600.000 Partikel am Tag!
Wenn Sie jetzt noch bedenken, daß Sie in Ihren Räumlichkeiten eine weitaus höhere Partikelkonzentration haben, so ist dies sicherlich ein Thema, mit dem wir uns befassen sollten! Beginnen können wir dies z.B. mit einer unverbindlichen Partikelkonzentration in Ihren Räumen!
Asthmakarriere:
Bereits jeder vierte Bundesbürger leidet bereits unter Asthma oder einer allergischen Rhinokonjunktivitis, Tendenz steigend!
Eine atopische Dermatitis im frühen Kindesalter entwickelt sich im Kleinkindalter oft zu zu einem Asthma Bronchiale. Später dann im Schulalter tritt e
Sauerstofftherapie:
Sauerstoff ist Leben! Bei einer Unterversorgung müssen Hilfsmittel eingesetzt werden. U.U. kann durch eine Langzeitsauerstofftherapie die Lebensqualität merklich gesteigert werden. Dies hängt allerdings von der Art der Erkrankung bzw. der verminderten Atemtätigkeit ab! Die Kontinuität der Therapie ist entscheidend, d.h. kurze Sauerstoffgaben im Minutenbereich bringen gar nichts. Vielmehr ist eine 24-Stundentherpie anzustreben! In Studien konnte eine positiver Effekt ab 14 Stunden nachgewiesen werden.
Wann kommt eine Sauerstofflangzeittherapie in Frage? COPD, chronisch obstruktive Bronchitis Lungengerüsterkrankung nach entzündlichen Erkrankungen wie Steinstaubsilikose, Sarkoidose, exogen allergische Alveolitis, Mucoviscidose, im Einzelfall begleitend beim Schlafapnoe-syndrom, Erkrankung der Brustwand und der Brustwirbelsäule mit Torsionsskoliose neuromuskulären Erkrankungen mit begleitender Hyperventilation, Herzschwäche und Herzrythmusstörungen, chronischen Lungengefäßerkrankungen (Quelle: daab, Allergie konkret 1/2005)
Schimmelpilz:
Im Sputum ((Auswurf) von gesunden Menschen finden sich unterschiedliche Mengen von Schimmelpilzsporen. Weltweit findet man über 100 Arten dieser Schimmelpilze, einige davon können auch die allergische bronchopulmonale Aspergillose (Abda) auslösen. Aspergillus (Apsergillus niger, -fumigates, -teruss und-flavus können bei Mensch und Tier Krankheiten mit sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern verursachen. Die durch Aspergillus ausgelösten Erkrankungen der Atmungsorgane werden in allergische Erkrankungen, invasive (Infektions-) Erkrankungen und saprophytische Kolonisation eingeteilt. Die allergischen bronchopulmonale Aspergillose (Abda) ist die häufigste allergische bronchopulmale Schimmelpilzerkrankung beim Menschen.
Krankheitsbild: Stadium 1: Bei zwei Drittel der betroffenen Patienten sind ein akutes Auftreten von Symptomen und ein schubartiger Verlauf typisch, bei einem weiteren Drittel verläuft die Erkrankung in diesem Stadium relativ symptomarm. Stadium 2: Remission (vorübergehende Rückbildung der Symptomatik). Sie ist gekennzeichnet durch einen Rückgang der während Stadium 1 geschilderten Symptome. Kommt es wiederum zu einer akuten Verschlechterung, so gilt dies als Stadium 3. Auch nach Jahren kann eine solche Verschlechterung unvermittelt auftreten, oftmals hervorgerufen durch vermehrten Allergenkontakt. Stadium 4: Kortikoidpflichtiges Asthma Stadium 5: Irreversible (endgültige) fibriotische Veränderung des Lungengewebes das heisst Zunahme des Bindegewebes in der Lunge. In diesem Stadium kann durch die Lunge das Herz geschädigt werden (Cor pulmonale). Dieser srchwerste Krankheitsverlauf kann auch zum Tod führen. Die Entwischlung dieses Stadiums muß daher mit allen Möglichkeiten verhindert werden!
Wichtigstes Ziel ist die Früherkennung: Hierbei ist in den letzten Jahren die seropositive Abpa als weiteres Stadium eingeführt worden. Hier liegen bleibende Veränderungen im Bereich der Bronchien und der Lunge noch nicht vor. Nachweisen lassen sich solche Veränderungen mit der Computertomopgraphie (HR-CT). Sind in der Krankheitsgeschichte ein oder mehrere Lungenentzündungen aufgetreten muß ein Allergietest (Hauttest) auf Aspergillus fumigatus und eine weiterer Labordiagnose auf spezifische IgE-Antikörper gegen Aspergillus fumigatus (Rast-Test) durchgeführt werden. Neue Tests mit gentechnisch hergestellten Aspergillus fumigatus-Allergenen (rekombinante Allergene) bringen neue Hoffnung für eine effektive Früherkennung.
Therapie der Apba: Die Betreuung des Apba-Patienten gehört in die Hand des Facharztes! E ist allerdings notwendig, dass alle Asthmatiker und alle entsprechenden Ärzte, überhaupt erst an das Krankheitsbild denken! Maßnahmen der Allergenkarenz oder -reduktion sind wichtig! Eine Beseitigung der Schadstoffqelle und anschließende fortwährende Luftreinigung ist unerlässlich! In manchen Fällen bringt erst die Behandlung in einer Fachklinik im Hochgebirge (über 1500 Meter) den therapeutischen Durchbruch. (Quelle: daab, Allergie konkret 1/2005)
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