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News:
Presseberichte, neue Studien, Ankündigungen
13.06.08, Allergiker und Asthmatiker nun mit Ha.B.T. - Bundesverband HausBauTechnik verlinkt. Die Internetseite und Suchmaschine für Allergiker und Asthmatiker.de wurde nun mit den Seiten des Ha.B.T. verlinkt. Die Verlinkung ist deshalb sinnvoll, weil Fragen und Anfragen von Betroffenen im Fachbeirat des Ha.B.T., bestehend aus unabhängigen Ärzten, Verbänden, Herstellern und Anwendern fundiert beantwortet werden können. Auch Gesundheitsbewusste und Umwelterkrankte finden hier alles Wissenswerte und Beantwortung der Fragen rund um das Thema Klima und Gesundheitsschutz im Bauwesen.
Öffentlicher Anzeiger 15.10.06
Im Herbst sollte man die Allergie behandeln Langzeittherapie sollte im Herbst beginnen, die Forschung hat neue Möglichkeiten entdeckt, immer weniger Spritzen notwendig.
Unzählige Arztbesuche und Spritzen können heute durch geeignete Maßnahmen der Vergangenheit angehören, die Behandlung verkürzt werden.
Im Frühling, wenn die Sonne wieder kräftig wird, beginnt für die Allergiker die große Leidenszeit. Dabei sind tränende Augen, Niesen und Atemprobleme nach dem Herbst doch fast in Vergessenheit geraten, bis zum folgenden Jahr. Es gibt allerdings Möglichkeiten diesen Kreislauf zu durchbrechen. Am Besten im Herbst, wenn keine Blütenpollen in der Luft sind, kann eine sogenannte Immuntherapie beginnen, mit der sich langfristig allergische Reaktionen verhindern lassen. Ludger Klimek, Leiter des Allergiezentrums in Wiesbaden rechnet mit 24 Millionen Pollenallergikern in Deutschland. Nur Medikamente gegen die Symptome einzunehmen, ist langfristig keine Lösung. Doch das Risiko, dass Patienten mit Atemwegsallergien nicht die Therapie bekommen, die sie brauchen, ist hoch. Nur zehn Prozent werden korrekt behandelt, schätzt die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie in München. Das liegt auch an der vergleichsweise aufwendigen Behandlung, viele Patienten schrecken davor zurück, erläutert Anja Schwalfenberg vom Deutschen Allergie und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach. Denn üblicherweise sind mit der auch Hyposensibilisierung genannten Immuntherapie auch etliche Arztbesuche und Spritzen verbunden. Heutzutage wird das Therapieextrakt immer reiner und lässt sich besser auf den Patienten abstimmen. Es gibt verschiedene Varianten. Bei der Rush-Immuntherapie etwa ist die Dosierungsphase kurz und ohne Unterbrechung. Üblich sind drei Behandlungstage meistens stationär. Bei der Cluster-Immuntherapie wird die Dosis mit Pausen gesteigert, insgesamt sind aber weniger Spritzen nötig. Die Gesamt-Therapiedauer beträgt allerdings in beiden Fällen, nach wie vor rund drei Jahre. Vergleichweise neu ist die Sublinguale Immuntherapie. Hier wird dem Patienten, per Tropfen unter die Zunge, über einen längeren Zeitraum eine bestimmte Dosis des Stoffes verabreicht, der für die Allergie verantwortlich ist. Insgesamt ergeben sich durch die neuen Behandlungsformen, auch für Allergiker, die schon einmal eine Immuntherapie gemacht haben, neue Chancen.
Allgemeine Zeitung vom 25.09.06
Feinstaub gefährdet Gesundheit Erstmals "Deutscher Lungentag" in der Kurstadt / Viele Informationen
Vorträge zu den Themen Atemwegs- und Lungenerkrankungen, zu Diagnostik und Therapien sowie zum Kurangebot in Bad Kreuznach für diese Erkrankungen standen am Samstag auf der Tagesordnung des "Deutschen Lungentages" im Haus des Gastes. An insgesamt 200 Orten in Deutschland fand der Informationstag in diesem Jahr statt und auf Initiative von Holger Nißen zum ersten Mal auch in Bad Kreuznach. Nißen wies zu Beginn der Veranstaltung auf die zunehmende Häufigkeit der Erkrankungen hin, zudem biete sich die Bade- und Kurstadt mit ihren Einrichtungen für dieses Thema an.
Einen Überblick über die Problematik der Feinstäube gab der Wormser Privatarzt für Umweltmedizin, Dr. Peter Germann den Zuhörern. Er ging in seinem Vortrag auf die Entstehungsquellen, auf die Aufnahme und Verbreitung im Organismus und die unterschiedlichen durch Umweltbelastungen hervorgerufenen Krankheitsbilder ein und erläuterte außerdem, welche Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung durch Feinstäube beitragen können.
Welche Möglichkeiten die Kureinrichtungen in Bad Kreuznach für Menschen mit Atemwegserkrankungen bieten, stellte anschließend Dr. Geschäftsführer Michael Vesper von der Tourismus und Marketing GmbH vor. Das ältere der beiden so genannten ortsgebundenen Heilmittel ist die Sole, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts die erste Blüte des Badewesens bewirkte.
Neben anderen Anwendungsgebieten eignen sich Sole-Inhalationen und -bäder auch zur Behandlung von Atemwegserkrankungen. Die Entdeckung des zweiten Heilmittels Radon führte zum Wiedererblühen des Kreuznacher Badewesens zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Das Edelgas Radon wird in erster Linie zur Schmerzlinderung bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt, in Kombination mit weiteren Therapien erzielt man insbesondere bei Morbus-Bechterew-Patienten deutliche Linderung der Schmerzen. Heilerfolge wurden aber auch bei allergischen Erkrankungen der Atemwege wie Heuschnupfen oder Asthma erreicht.
Ein Nebeneffekt der heute im Rudolfstollen praktizierten Radonanwendung: Das Milieu, in dem inhaliert wird, ist nahezu staub- und allergenfrei. Die geringen und der natürlichen Strahlung entsprechenden Dosen des Radon werden im Körper in kurzer Zeit wieder abgebaut. Die Teilnehmer des Lungentages hatten sogar Gelegenheit, die Behandlungsräume im Rudolfstollen zu besichtigen und Fragen zur Anwendung zu stellen.
Eine Vielfalt an Informationen für Betroffene und Interessierte bot daneben die ganztägige Ausstellung im Haus des Gastes, an der sich Firmen und Selbsthilfegruppen beteiligten. Den Besuchern des Lungentages wurden auch Führungen zu den Gradierwerken im Salinental angeboten.
Von Christine Jäckel
18.09.06 9 dt. Lungentag (siehe unten)
26.07.06 Nur für kurze Zeit: Gratis - Messung der Feinstaubbelastung in Ihren Räumen
Mit unserem Partikelscangerät können wir die Feinstaubbelastung in Ihren Räumen feststellen! Fragen Sie uns!
08.07.05 MESSUNG der Luftbelastung in Wohn- oder Arbeitsräumen
Schon wenige Schadstoffquellen reichen aus, um die Atemluft in Innenräumen zu belasten. Dies kann zu Krankheiten oder Unwohlsein führen.
Der erste Rat muss daher lauten, die Schadstoffquellen zu beseitigen sowie regelmässig gut zu lüften.
Auf jeden Fall empfiehlt sich aber eine Messung der Partikelkonzentration in der Raumluft. Das kann helfen Abwehrmassnahmen individuell zu organisieren. Wir beraten Sie gerne mit einer individuellen Lösungsanalyse.
Asthma durch Schimmelpilz: Neue Tests mit gentechnisch hergestellten Aspergillus fumigatus-Allergenen (rekombinante Allergene) bringen neue Hoffnung für eine effektive Früherkennung.
Referenzen:
Max Planck Institut für molekulare Genetik, Ihnestrasse 73 in 14195 Berlin: Einsatz von Multigas-Geräten
Staatliches Bauamt Regensburg: 12 IQAir HealthPro 250 für den Bürobereich
Stadt Herborn Umweltamt, Hauptstraße 39 in 35745 Herborn: Einsatz von 4 MultigasGC Geräten - Die PCB-Belastung in der Kindertagestätte in Herbornseelbach war 4fach höher als der offizielle Grenzwert! Der Grenzwert konnte durch den Einsatz der MultigasGC Geräte deutlich unterschritten werden. Die Werte wurden vor, während und nach einer Einsatzunterbrechung, von einem Labor mehrfach gemessen, kontrolliert und ausgewertet.
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