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Gesundheit durch Vermeidung von Schadstoffen!

 

Feinstaub:

Der Schwebstaub/ Feinstaub ist in den vergangenen Jahren wieder in die Diskussion geraten,   weil es neue Erkentnisse über seine gesundheitlichen Wirkungen gibt.

Feinstaub                                                                                                                                                                  Definition                                                                                                                                                                   Erkrankungsgefahr                                                                                                                                                  Grenzwerte und Messverfahren                                                                                                                          Maßnahmen                                                                                                                                                            Richtlinien                                                                                                                                                                Wirkungen auf die Gesundheit im Detail:

Feinstaub - Definition:

Feinstaub (PM10) bezeichnet die Masse aller im Gesamtstaub enthaltenen Partikel, deren aerodynamischer Durchmesser kleiner als 10 µm ist. Er kann natürlichen Ursprungs sein (beispielsweise als Folge von Bodenerosion) oder durch menschliches Handeln hervorgerufen werden.

Feinstaub entsteht aus Energieversorgungs- und Industrieanlagen, bei der Metall- und Stahlerzeugung oder auch beim Umschlagen von Schüttgütern.   In Ballungsgebieten ist der Straßenverkehr die dominierende Staubquelle.

Als Feinstaub/ Schwebstaub gelten alle festen und flüssigen Teilchen, die nicht sofort zu Boden sinken sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen.

Feinstaub steht im Verdacht, die Erkrankung der Atemwege und das Krebsrisiko zu erhöhen.

 

Erkrankungsgefahr:

Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation haben das verstärkte Auftreten von Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen bei hoher Feinstaubkonzentration nachgewiesen. Personen mit bereits bestehenden Erkrankungen sind besonders anfällig. Studien ergaben eine messbare Verringerung der Lebenserwartung.

 

Grenzwerte und Messverfahren:

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit sind zum 01.01.2005 neue Grenzwerte für Feinstaub (PM10) in Kraft getreten. Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m3 und darf nicht öfter als 35mal im Jahr überschritten werden. Der zulässige Jahresmittelwert liegt bei 40 µg/m3. Über auftretende Feinstaubbelastungen und Überschreitungen soll die Öffentlichkeit möglichst schnell informiert werden. Daher wird ein kontinuierliches Messverfahren angewandt, dessen Ergebnisse Grundlage der Datendarstellung sind.

 

Maßnahmen:

Feinstaub in Ballungsgebieten, an viel befahrenen Straßen in Stadt und Land, wird immer mehr zum Problem. Abhilfe schaffen hier unsere Luftreiniger.

Luftreiniger mit Hepa Filtern von IQAir und Gaze schützen Sie hier vor Partikeln in der Luft, die Ihre Lunge sonst schädigen würden und Allergien und Asthma verursachen können.

 

Richtlinien:

Europäische Union:

Immer mehr Städte in Deutschland und anderen EU Mitgliedstaaten können die neuen FeinstaubRichtwerte der EU nicht einhalten, wonach die Grenze von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft höchstens an 35 Tagen im Jahr überschritten werden darf. Die 1999 beschlossene Richtlinie 99/30/EG legt für die Zeit ab 1. Januar 2005 folgende Grenzwerte fest:

 950 pg/m' für den 24StundenMittelwert von PM10, es sind 35 Überschreitungen pro Jahr erlaubt; 040 pg/m³ für den Jahresmittelwert von PM10.

Die zuständigen Behörden müssen bei Überschreitungen kurzfristig mit Aktionsplänen Gegenmaßnahmen treffen. Sie sind verpflichtet, Luftreinhaltepläne aufzustellen, wenn zukünftig geltende Grenzwerte deutlich überschritten werden.

In der Schweiz beträgt der Grenzwert für PM10 für den Jahresmittelwert 20 pg/m³. In dicht besiedelten Regionen und entlang von stark befahrenen Verkehrsachsen wurde dieser Wert im Jahr 2000 überschritten. Der Grenzwert darf höchstens 1 mal im Jahr überschritten werden.

 

Wirkungen auf die Gesundheit im Detail:

Der Staub wird heute im Wesentlichen für die Auswirkungen von Luftverschmutzungen auf die Gesundheit verantwortlich gemacht. Diese Auswirkungen reichen von Atemwegsbeschwerden wie z.B. Husten bis hin zu asthmatischen Anfällen. Das Ausmaß der Auswirkung von Partikeln auf die Atemwege hängt, neben der Toxizität der Partikel, auch von der Größe der Partikel ab:je kleiner ein Partikel ist, desto tiefer kann es in die Lunge eindringen.

Feinstaub PM10 erreicht teilweise die Lunge, da die Filterwirkung des NasenRachenraumes für feine Partikel mit weniger als 10 Mikrometer Durchmesser nicht ausreicht. Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer können sie in die Lunge vordringen. So gelangen ultrafeine Teilchen (Durchmesser unter 0,1 pm) bis in die Lungenbläschen (Alveolen) und werden von dort nur sehr langsam oder gar nicht wieder entfernt (Staublunge).

Epidemiologische Studien haben für eine Erhöhung der PM1 OKonzentration in der Außenluft um 10 pg/m' mit stark signifikantem Ergebnis ergeben, dass die Morbidität  gemessen an der Anzahl der Krankenhauseinweisungen infolge von Atemwegserkrankungen um 0,5 bis 5,7% steigt, und die Mortalität (das Sterberisiko) um 0,2 bis 1,6% steigt. Die 20012004 durchgeführte FeinstaubKohortenstudie NRW untersuchte 4800 Frauen über 60 Jahre und ergab nach vorläufiger Auswertung eine um etwa 9% höhere Mortalität pro 10 pg/m' Feinstaub.

Wegen des linearen Zusammenhangs gibt es keine unschädliche Feinstaubkonzentration. Für die Bevölkerung der europäischen Union ergibt dies im Durchschnitt eine um mindestens ein Jahr reduzierte Lebenserwartung durch die Gesamtfeinstaubbelastung.

Jüngere Forschungen haben gezeigt, dass der PM2,5Anteil am Feinstaub besonders gesundheitsgefährdend ist. Deshalb ist absehbar, dass Messungen und Maßnahmen sich in Zukunft auf diese Größen konzentrieren werden.

Da sich der Mensch den größten Teil seiner Zeit in Innenräumen aufhält, spielt deren Belastung eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen zu Feinstaub bekommen Sie vom Umweltbundesamt und vom Fachbeirat des Ha.B.T. Bundesverband HausBauTechnik, Haustechnik, Baustoffe, Klima- und Gesundheitsschutz im Bauwesen

Auszug aus den Informationen des Umweltbundesamtes unter                                                               www.env-it.de/luftdaten/prognosismap.fwd?comp=O3

 

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